Natur pur ...
Am Südstrand, ca. 700 Meter nach der Flussmündung,
findet sich ein alter Turm als Überbleibsel einer Ruine aus
dem 12. Jahrhundert. Von der dazugehörigen Burg sind nur
noch einige Mauersteige übrig. Der Turm selbst diente frü-
her als Aussichtsturm, heute nisten Turmfalken darin.
... und traumhafte Landschaften
Dieser Blick zeigt die Sicht aus einem Botanischen Garten
in Conil auf das Meer.
Der Park ist sehr nett und landestypisch.
Die Flora dort ist nicht von überall auf der Welt, sondern der
Park dient der Ruhe und der Erholung und verbindet 2 Stadt-
teile Conils miteinander.
Direkt am Meer, neben der Stadt Conil de la Frontera finden
sich Herden von den fantastischen Rindern, die so hervor-
ragendes Fleisch geben. Für alle Spanienfans ist das sicher-
lich nichts Unbekanntes.
Der Rio Salado, der malerisch durch die Landschaft fließt,
ist hier sehr schön zu sehen.
Tja, die Pferdchen stehen einfach so in der Landschaft.
Sie warten förmlich auf Gesellschaft, wie dieser Hengst.
Die Tiere sind anscheinend Menschen gewohnt und sich
annähern ist durchaus möglich. Dieser Hengst war sogar
richtig kuschelig. Im Reitstall hab ich dann jedoch ganz
andere Kaliber kennengelernt, obwohl nicht weniger nett.
Das fand ich superlustig: an der Autobahnauffahrt
Richtung Cádiz wird dir u. a. erklärt, dass man
mit einem Pferd oder einer Kutsche auf der Auto-
bahn nichts zu suchen hat. Klasse !
Und für alle Blumenfans: Urlaub unbedingt im Frühjahr
planen. Es blüht überall. Kamille, Mageriten, Klatsch-
mohn, Steglice und was weiß ich noch alles.
Andalusien ist zu dieser Zeit ein Blütenmeer!
Über das Umland von Conil de la Frontera kann ich leider gar nicht so viel erzählen,
da wir keinen Mietwagen hatten und deshalb nicht allzu weit durch das Campo
gefahren sind. Mit dem Bus sieht man selbstverständlich nur bedingt die Landschaft,
mit dem Pferd etwas besser, aber fotografieren war beim Reiten natürlich nicht möglich.
Bei Tagesausritten geht es bis zu den Weiden, auf denen die berühmt berüchtigten "Toros negros" leben.
Die schwarzen Stiere, die wir aus den Arenen kennen!!!!
Der Ausritt führte mich durch eine wundervolle Landschaft, entlang der Steilküste.
Unterhalb der Steilküste liegt der Nordstrand, man hatte einen fantastischen Blick vom Pferd aus.
An Vegetation fand sich allerlei Geruchsintensives. Man riecht Lavendel, Fenchel, Kamille.
Der Ritt ging auch durch Pinienwälder und Ginsterfelder ...
Also, ein Ausflug lohnt in jedem Falle, ein Mietwagen ganz sicher auch.