Ihr seht ganz recht, das ist nicht die Sahara ...
Dieses Bild zeigt den Strand von Conil, wenn man den
Fluss überquert (von der Stadt aus links gesehen). Da
nur wenige Menschen sich diese Mühe machen, ist der
Strand dort noch leerer und einfach nur fantastisch.
Auf Strandbars oder ähnlichen Comfort müsst ihr dort
allerdings verzichten.
Aber wen stört das schon bei solch einer Umgebung !!!
... sondern der Superstrand von Conil
Direkt nach der Brücke (die ihr im Hintergrund sehen
könnt), findet sich am Strand zwischen den Dünen ein
altes Bootswrack, welches eine fantastische Kulisse hergibt.
Danach könnt ihr - wenn ihr mögt - noch ca. 14 km weiter-
gehen, bevor der Strand durch Felsen und Häfen ein Ende
findet.
Unterwegs, ziemlich am Anfang dieser 14 km, findet ihr im
Frühling eine wunderschöne Strandflora vor. In den anderen
Jahreszeiten blüht es natürlich nicht so sehr, trotzdem ist
die Flora üppig und vielfältig. Hier blüht Kamille zwischen
den Dünen, neben Binsen, Gräsern, Statice u. a.
Ich erwähnte ja schon, dass man stundenlang Muscheln
suchen kann am Strand von Conil. Hier sieht ihr den
Strand bei Ebbe, und zwar den Teil vor dem Fluss. Das
ist der Teil, der an der Stadt liegt. Dort gibt es mehr
Unterhaltungsprogramm, jedoch nur in der Saison.
Ansonsten ist auch dort Ruhe und Strand pur angesagt.
Der Nordstrand (von der Stadt aus gesehen rechts) wird von
muschelbewachsenen Felsen begrenzt, die bei Flut voll-
ständig überspült sind und somit eine natürliche Grenze
bilden. Bei Ebbe kann man diese Felsen umgehen und bis
zum Anfang der Steilküste durch die Wellen spazieren.
Im Hintergrund könnt ihr den Hafen von Conil sehen, der
etwas außerhalb der Stadt liegt.
Und zum Schluss noch einmal den Strand bei Sonnen-
untergang und bei stürmischer See.
Ich kann von solchen Bildern gar nicht genug
bekommen.
Der Strand von Conil ist unglaublich faszinierend. In Stadtlänge wird er von einer
Promenade begrenzt, die anders als in anderen Urlaubsorten nicht überfüllt ist mit Läden und
Ständen und den dazugehörigen Animateuren, die euch in die Geschäfte locken wollen.
Im Gegenteil: es sitzen die älteren Senores des Ortes auf den Bänken, füttern die Katzen und
lassen den Tag Tag sein. Um an den Strand zu kommen, geht man über Holzstege, die in regel-
mäßigen Abständen angelegt wurden. Man sieht dort Pferde, Ziegen und andere Tiere grasen.
Ein sehr idyllisches Bild.
Nach den Dünen fängt der eigentliche, sehr breite Strand an, der durch seine Länge
und Breite in der Nebensaison menschenleer ist.
An Tagen, wo ein leichter Wind weht, kann man wunderbar in den Dünen sonnen, die immer wieder
ein verstecktes, windgeschütztes Plätzchen bieten. An heißen Tagen sucht man zwischendurch
einfach in der Strandbar etwas Schatten oder kühlt sich im Meer ab.
Wie oben bereits beschrieben, wird der Strand von Conil de la Frontera rechts von
einer Felsküste und links von dem Fluss Salado begrenzt, der jedoch oftmals gut zu
Fuss zu durchqueren ist. Bei Hochwasser kann man ihn über die Brücke überwandern um zum Südstrand
zu gelangen. Dort erwartet einen ein fantastischer Strand mit einer vielfältigen
Flora und Fauna und wer die Ruhe und "Einsamkeit" liebt, wird diesen Strand in sein
Herz schließen. An heißen Tagen ist der Blick Richtung Stadt faszinierend: durch das
hitzebedingte Flimmern der Luft wirkt die Stadt wie eine Fata Morgana, die sich aus
der Wüste erhebt!
Der Nordstrand, der bis zur Steilküste in der Nähe des Hafens von Conil geht, ist
etwas touristischer, soweit man das von Conil überhaupt sagen kann. Es gibt 4, 5 oder 6 Strandbars
und Restaurants, in der Saison sogar Liegestühle und - wichtig - Strandguides.
In der Nebensaison ist er jedoch genau so menschenleer wie der Südstrand. Bei so viel
Platz hat man einfach nie das Gefühl von Enge oder Überfüllung, was wir sehr genossen haben.